Chronik des Zuges
Dokumentationen über 25 - 50 - und 60 jähriges Jubiläum weiter unten
Unser Jubiläumsjahr 2008

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Grußwort vom Oberleutnant Andreas Thiecke
Der Grenadierzug „Treu zum alde Nüss“ feiert in diesem Jahr sein 75 jähriges Jubiläum. Am Schützenfest Dienstag des Jahres 1933 saßen die Kolpingbrüder Franz Bertram, Wilhelm Büttgenbach, Josef Burchartz, Adolf Dickers, Jean Köster, August Lüttgen, Konrad Mayer, Hermann Nensewitz, Josef Pesch, Willi Peters und Karl Steinfort zusammen und beschlossen, einen Schützenzug zu gründen, einen Grenadierzug, dem sie den Namen „Kolpingbrüder“ gaben, damit auch nach außen hin sichtbar wurde, wo die geistige Heimat der Gemeinschaft war. 1936 nahmen die Nationalsoziallisten Anstoß an diesem Namen und der Zug musste sich einen neuen Namen zulegen. Fortan marschierte man unter den Namen „Treu zum alde Nüss“. Nach dem Krieg waren die Reihen des Zuges arg dezimiert, doch August Lüttgen, Jahrgang 1905, betätigte sich als Motor der Wiederbelebung. 44 Jahre leitete er den Zug als Oberleutnant. Als er das Amt abgab, übernahm sein Sohn Fritz den Oberleutnant-Posten. Als Fritz Lüttgen in die Eifel verzog, übernahm zunächst Rolf Michels kommissarisch die Führung, ehe er regulär als Nachfolger gewählt wurde. Über 20 Jahre marschierte Rolf Michels dem Zug voran. Sein Nachfolger wurde der damalige Leutnant und heutige Oberleutnant Andreas Thiecke, der den Zug zum 75 Jährigem über den Markt führen wird. Schon früh reihte sich der Zug in die Reihe der Fackelbauer ein und ist diesem Metier bis heute treu geblieben. In diesem Jahr wartet man mit einem naheliegendem Thema, dem 75 Jährigem, auf und hofft ein weiteres Mal, mit diesem Werk bei den Zuschauern anzukommen. Neben den Versammlungen und Krönungen veranstaltet der Zug seit ein paar Jahren auch einen Zugausflug mit der Familie. Auch als Gastzug, machte der Zug schon in Schelsen (MG), Kapellen und im Gnadental mit. Im Jubiläumsjahr besteht der Zug aus 14 Mitgliedern die alle am Schützenfest teilnehmen. Als Oberleutnant marschiert Andreas Thiecke dem Jubilar voraus. Leutnant ist Uwe Düngen, während Wilfried Thissen den Posten des Feldwebels bekleidet. |

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Die erste Großfackel 1934

